Bau eines solarbetriebenen Wasserturms

Die Soumbala-Produktionsstätte ist fertiggestellt, die Hygiene ist erheblich besser als vorher und die Frauen können mit der neuen Ausstattung nun gemeinsam und viel effektiver arbeiten.

Allerdings wird für die Produktion von Soumbala viel Wasser benötigt und das muss meist geliefert werden, denn Laongo liegt in der Sahelzone und es regnet nur von Juli bis Oktober. In der restlichen Zeit ist es sehr trocken. Außerdem fällt in den letzten Jahren aufgrund des Klimawandels auch in der Regenzeit seltener Regen  und er ist weniger ergiebig.

Im Dorf gibt es bisher keinen Wasserturm, sondern nur einen Brunnen, wo die Bewohner sich Wasser mit Eimern holen müssen, und der Brunnen liegt ziemlich weit von den Häusern entfernt.

Deshalb fragten die hier arbeitenden Frauen, ob es möglich sei, in der Nähe der Produktionsstätte einen Wasserturm zu bauen.

Auch verschiedene bestehende und noch zu realisierende Landwirtschaftsprojekte, die Versorgung der Tiere brauchen viel Wasser und nicht zuletzt alle, die in Laongo leben. Sie brauchen Wasser zum Trinken, Kochen und Waschen.
Dazu kommt, dass die Zahl der Einwohner des Dorfes in letzter Zeit stark gestiegen ist. Viele Familien aus den von Terroristen bedrohten Grenzgebieten sind zugewandert und haben sich hier angesiedelt.

Mamadou Tapsoba schrieb uns, die Dorfbewohner hätten applaudiert, als sie auf einer Dorfversammlung hörten, dass ein nächstes Projekt der Wasserturm sein könnte. Das wäre für sie ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung und Erleichterung ihrer Lebensbedingungen.

Deshalb hatten wir bei der Georg Kraus Stiftung die Förderung eines solarbetriebenen Wasserturms beantragt. Die Gelder wurden zügig bewilligt, der notwendige  Eigenanteil des Vereins LaongoCologne kam auch schnell zusammen, das Geld für den Wasserturm wurde nach Laongo überwiesen und es ist dort auch schon angekommen.

Nun kann der Bau des Wasserturms bald beginnen.